Freitag, 7. April 2017

Schoko-Grießpudding

Von der Weihnachtsbäckerei ist noch einiges an Kuvertüre übrig, die verarbeite ich momentan gerne zu Schoko-Grießpudding. Klappt übrigens auch prima mit weißer Kuvertüre. Natürlich könnt ihr auch einfach eine halbe Tafel eurer Lieblingsschokolade verwenden.




Zutaten:

400 ml Milch
100 ml Sahne
1 Prise Salz
50 g Vollmilchkuvertüre (oder alternativ weiße Kuvertüre)
60 g Weichweizengrieß

Zubereitung:

Milch und Sahne mit einer Prise Salz in einem Topf erhitzen, Kuvertüre darin schmelzen lassen. Unter Rühren aufkochen, Topf vom Herd ziehen und den Grieß einrühren. Nochmal auf die Herdplatte stellen, bis der Grießpudding andickt. Warm oder kalt servieren.

Das Rezept reicht für 2-4 Portionen.


Samstag, 1. April 2017

Tofu Tikka Masala

Endlich habe ich ein Rezept gefunden, in dem mir Tofu schmeckt. Durch die Speisestärke-Gewürz-Mischung wird er richtig schön knusprig. Bei mir gab es dazu gekochte Kartoffeln vom Vortag, die habe ich gewürfelt und gleich zusammen mit dem Tofu in der Pfanne angebraten.




Zutaten:

für die Soße:

1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Kokosöl
1 EL Garam Masala
1 TL geriebener Ingwer
1/2 TL Kurkuma
1/2 TL Chilipulver (oder nach Geschmack mehr oder weniger, da müsst ihr euch rantasten, je nachdem, wie scharf es sein darf)
1/2 TL Salz
1 Dose stückige Tomaten (400 g)
200 ml Kokosmilch
200 g Erbsen

für den Tofu:

200 g Tofu
1/2 TL Salz
1 TL Garam Masala
1/2 TL Kurkuma
3 EL Speisestärke
1 EL Kokosöl

Zubereitung:

Für die Soße Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln. In einem Topf das Kokosöl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin anbraten. Garam Masala, Ingwer, Kurkuma und Chilipulver hinzufügen und mitanbraten. Mit den Tomaten und der Kokosmilch ablöschen, Salz hinzufügen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Stabmixer pürieren. Erbsen hinzufügen und in der Soße gar kochen.

Während die Soße köchelt den Tofu trockentupfen, in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit den Gewürzen und der Speisestärke in eine Tupperschüssel geben. Deckel drauf und gut schütteln, so dass der Tofu mit der Speisestärke-Gewürz-Mischung bedeckt ist. In einer Pfanne Kokosöl erhitzen und den Tofu darin knusprig braten.

Den Tofu zusammen mit der Soße servieren. Dazu passt Basmatireis, Kartoffeln oder Naanbrot.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Samstag, 25. März 2017

Spinatbratlinge

In meiner Biokiste war mal wieder frischer Spinat. Auf der Suche nach einem Rezept bin ich bei diesen Spinatknödeln gelandet, die ich schon lange mal ausprobieren wollte. Da ich Knödel aber lieber etwas knusprig angebraten mag, habe ich sie gleich als Bratlinge in der Pfanne gemacht. Man kann sie natürlich auch in Salzwasser kochen.




Zutaten:

300 g altbackenes Weißbrot
350 ml Milch
350 g frischen Spinat 
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl und Butter
1 EL Mehl
2 EL Semmelbrösel
2 Eier
Salz und Pfeffer
Muskat
Olivenöl und Butter
Parmesan

Zubereitung:

Das Brot in Würfel schneiden und zusammen mit der Milch in eine Schüssel geben. Etwas quellen lassen.
Den Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Ggf. die Stiele entfernen und den Spinat in feine Streifen schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Olivenöl und Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch und Spinat zugeben und unter Rühren so lange kochen, bis der Spinat zusammenfällt. Etwas abkühlen lassen.
Eier, Spinat, Mehl und Semmelbrösel zum Brot geben und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dann ordentlich mit den Händen durchkneten.
In der Pfanne nochmals Olivenöl und Butter zerlassen. Aus der Masse Bratlinge formen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig braten. Noch heiß mit frisch geriebenem Parmesan servieren. Dazu passt Salat.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: chefkoch

Montag, 20. März 2017

Quarkkeulchen

Kennt ihr diese sächsische Süßspeise schon? Ich habe die Quarkkeulchen erst vor Kurzem kennengelernt und mich sofort in sie verliebt. Auch den Kinder schmecken sie sehr. Also, unbedingt ausprobieren.




Zutaten:

500 g Magerquark
2 Eier
1 Prise Salz
1 Spritzer Zitronensaft
3 EL Weichweizengrieß
140 g Mehl
50 g Rosinen
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:

Quark, Eier, Zucker, Salz und Zitronensaft gut miteinander verrühren. Grieß und Mehl hinzufügen, anschließend die Rosinen unterheben. Teig etwa 10 Minuten quellen lassen.
In einer Pfanne Butterschmalz zerlassen. Mit Hilfe von zwei Esslöffeln Teig entnehmen und in die Pfanne streifen, nach einiger Zeit wenden und dabei flachdrücken. Die Keulchen mit Apfelmus oder Zimt und Zucker servieren.

Das Rezept reicht für 2-4 Portionen


Inspiration: chefkoch

Sonntag, 19. Februar 2017

Blaukraut-Spätzle-Gratin mit Maronenstreuseln

Da ich noch einen Kopf Rotkohl zu verarbeiten hatte, habe ich dieses schöne Winterrezept wieder ausgebraben. Ich hatte es schon mal gemacht, allerdings, ohne davon ein Foto zu machen. Diesmal hat es zum Glück auch mit dem Foto geklappt.




Zutaten:

Blaukraut:

250 g Rotkohl
1 kleine Zwiebel
1 kleiner Apfel
1 EL Butterschmalz
2 EL Rotweinessig
60 ml Rotwein
Salz und Pfeffer

Spätzle:

75 ml Wasser
75 ml Milch
2 Eier
250 g Mehl
1/4 TL Salz

Außerdem:

200 g vorgekochte Maronen
100 g Bergkäse
50 g Butter

Zubereitung:

Für das Blaukraut den Rotkohl vierteln, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Apfel ebenfalls schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.
Das Butterschmalz in einem Topf zerlassen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Apfel und Rotkohl hinzufügen und kurz mitdünsten. Essig und Rotwein angießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwa eine Stunde köcheln lassen. Zwischendurch gegebenenfalls nochmal Rotwein nachgießen.

Für die Spätzle Eier, Wasser und Milch miteinander verrühren, dann langsam das Mehl und das Salz unterrühren, bis der Teig glatt ist und Blasen wirft. Teig 10 Minuten quellen lassen.
In einem großen Topf Wasser erhitzen, salzen und mit dem Spätzlehobel den Teig portionsweise in das Wasser geben. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig, dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und in einem Sieb abtropfen lassen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Auflaufform einfetten. Nun entweder zuerst das Blaukraut in die Form geben und darüber die Spätzle oder Spätzle und Blaukraut nebeneinander in die Form schichten.
Die Maroni grob hacken und den Käse reiben. Beides über den Auflauf geben, mit Butterflocken belegen und im Ofen etwa 30 Minuten lang backen.

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: Annemarie Wildeisen: Gemüseküche

Mittwoch, 8. Februar 2017

Vollkornnudeln mit Vanillezwiebeln und Ricotta

Vanille und Zwiebeln klingt im ersten Augenblick vielleicht nach einer ungewöhnlichen Kombination, schmeckt aber wirklich unglaublich gut.




Zutaten:

200 g Vollkornnudeln
200 g Zwiebeln
1/2 Vanilleschote
eine Handvoll Basilikumblätter
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2 Messerspitzen Chilipulver
1 EL Butter
2 EL Ricotta
geriebener Parmesan nach Belieben

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsangaben in Salzwasser al dente kochen.
Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Vanilleschote aufschneiden und das Mark herauskratzen. Basilikum waschen und in Streifen schneiden.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Vanilleschote und das Mark hinzufügen. Die abgegossenen Nudeln und eine kleine Kelle Nudelkochwasser dazugeben und alles aufkochen lassen. Vanilleschote entfernen und mit Salz, Pfeffer und Chili kräftig abschmecken.
Butter in Würfel schneiden, zusammen mit dem Basilikum unter die Nudeln mischen und ggf. alles nochmal abschmecken. Nudeln auf 2 Teller geben, Ricotta darauf verteilen und mit geriebenem Parmesan bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: Küchengötter

Samstag, 28. Januar 2017

Kartoffelplätzchen

Dieses Rezept ist ideal, wenn man vom Vortag Pellkartoffeln oder Kartoffelpüree übrig hat.




Zutaten:

300 g Kartoffeln
1 Ei
1 EL Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1 Möhre
80 g Gouda
ein paar Stängel Schnittlauch
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatblüte

Zubereitung:

Kartoffeln im Dämpfer gar kochen, schälen und mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. 
Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
Ei, Mehl und Backpulver hinzufügen und untermengen. Möhre und Gouda fein raspeln. Schnittlauch waschen und in feine Röllchen schneiden. Knoblauch schälen und ganz fein würfeln. Alles mit der Kartoffelmasse vermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskatblüte abschmecken. Mit einem Eisportionierer und einem Löffel kleine Häufchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Etwa 45 Minuten lang backen. Nach der Hälfte der Backzeit wenden und etwas plattdrücken. Dazu passt Salat und ein Dip.

Das Rezept ergibt etwa 12 Kartoffelplätzchen.


Inspiration: chefkoch