Donnerstag, 16. November 2017

Pastinaken-Möhren-Salat mit Cranberry Crunch

Heute habe ich einen köstlichen Wintersalat für euch. Vom Cranberry Crunch habe ich bewusst eine größere Menge gemacht, denn der passt auch prima über andere Salate oder als Topping für Overnight Oats.




Zutaten:

Cranberry Crunch:

50 g Kerne und Nüsse nach Wahl (ich hatte Mandeln, Haselnüsse, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam)
50 g getrocknete Cranberrys
2 EL Agavendicksaft

Dressing:

6 EL Orangensaft
2 EL mittelscharfer Senf
1 TL Agavendicksaft
3 EL Limettensaft
2 EL Rapsöl
Salz und Pfeffer

Salat:

300 g Pastinaken
300 g Möhren (ich hatte lila-orange Möhren)
1 EL Kokosöl
Salz und Pfeffer
2 Handvoll Posteleinsalat (oder anderer Blattsalat)
1 kleiner Apfel

Zubereitung:

Für den Cranberry Crunch Nüsse und Kerne in einer Pfanne ohne Fett langsam rösten, bis sie anfangen zu duften. Cranberrys und Agavendicksaft hinzufügen und umrühren, so dass alles mit Agavendicksaft überzogen ist. Auf einem Stück Backpapier abkühlen lassen.
Für das Dressing alle Zutaten in ein Schraubglas geben und gut schütteln.
Für den Salat Möhren und Pastinaken schälen und in feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne das Kokosöl zerlassen und die Gemüsescheiben darin unter Rühren einige Minuten anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit der Hälfte des Dressings mischen und zur Seite stellen.
Postelein waschen, abtropfen lassen und auf zwei Tellern verteilen. Apfel vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in dünne Scheiben schneiden. Apfel auf den Tellern verteilen, ebenso das Möhren-Pastinaken-Gemüse. Restliches Dressing zum Salat geben, Cranberry Crunch zerbröseln und einen Teil davon ebenfalls auf dem Salat verteilen.

Das Rezept reicht für 2 Portionen


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 1/2017

Dienstag, 17. Oktober 2017

Süßkartoffel-Kichererbsen-Chili

Auf der Suche nach einem Verwendungszweck für Süßkartoffeln bin ich in der neuen Ausgabe der köstlich vegetarisch fündig geworden. Das Chili hat uns prima geschmeckt. Bei der Schärfe müsst ihr euch etwas rantasten, und es kommt natürlich auch auf das verwendete Chilipulver an. Da bei mir Kinder mitessen, musste ich mich mit dem Chili etwas zurückhalten.




Zutaten:

1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 g Süßkartoffeln
1 gelbe Paprika
1 EL Kokosöl
1 TL gemahlener Kreuzkümmel
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Paprika rosenscharf
1 Messerspitze Chilipulver (oder, je nach Geschmack, auch mehr) 
2 EL Agavendicksaft
1 Dose (400 g) gehackte Tomaten
ein paar Stiele Petersilie 
2 EL Cashewkerne
1 Dose (240 g) Kichererbsen
1 EL Balsamico
Salz und Pfeffer

optional: einige EL Sojajoghurt

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Süßkartoffeln schälen und würfeln. Paprika vom Kerngehäuse befreien, waschen und ebenfalls würfeln.
In einem Topf das Kokosöl erhitzen und darin Zwiebeln, Knoblauch und Süßkartoffeln einige Minuten lang anbraten. Die Gewürze und den Agavendicksaft hinzufügen. Mit den gehackten Tomaten ablöschen. Die leere Dose zur Hälfte mit Wasser füllen und ebenfalls dazugeben. Alles aufkochen lassen, Paprika dazugeben und bei geschlossenem Topf 10 Minuten lang köcheln lassen.
Petersilie waschen, die Blättchen abzupfen und fein hacken. In einer Pfanne die Cashewkerne ohne Fett rösten, bis sie anfangen zu duften.
Kichererbsen abgießen und zum Chili geben. Mit Balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken und nochmal kurz köcheln lassen.
Chili in Suppenteller geben und mit Petersilie und Cashewkernen bestreut servieren. Wer mag, kann das Chili auch noch mit einem Klecks Sojajoghurt toppen, das mildert auch nochmal die Schärfe.

Das Rezept reicht für 3-4 Portionen


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2017

Sonntag, 8. Oktober 2017

Möhren-Apfel-Cookies

Diese Möhren-Apfel-Cookies erinnern von der Konsistenz her eher an süße Bratlinge als an Cookies. Aber egal wie sie heißen, sie sind wirklich lecker und dazu noch gesund.




Zutaten:

2 reife Bananen
2 kleine Äpfel
2 kleine Möhren
150 g Haferflocken
80 g Rosinen (evtl. vorher kleinschneiden)
1 TL Kurkuma
1 TL geriebener frischer Ingwer
1 EL Mandelmus
1 EL Kokosöl

Zubereitung:

Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Die Bananen in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Äpfel waschen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und grob reiben, Möhren schälen, die Enden entfernen und fein reiben. Äpfel und Möhren zur Banane in die Schüssel geben, ebenso Haferflocken, Rosinen, Kurkuma, Ingwer und Mandelmus hinzufügen. Das Kokosöl in einem kleinen Topf zerlassen und ebenfalls dazugeben. Alles gründlich miteinander vermischen. Mit Hilfe eines Eisportionierers und eines Löffels kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und evtl. nochmal etwas nachformen. Die Cookies etwa 20-25 Minuten lang backen, nach der Hälfte der Backzeit einmal wenden.


Inspiration: chefkoch


Samstag, 30. September 2017

Bratbirnen mit Gorgonzolafüllung und Ingwer-Quinoa-Salat

Birnen und Gorgonzola ergänzen sich einfach perfekt, deswegen musste ich dieses Rezept unbedingt ausprobieren.




Zutaten:

175 g Quinoa (ich hatte diesmal Quinoa tricolore)
1 walnussgroßes Stück Ingwer
250 ml Wasser
100 ml Orangensaft, am besten frisch gepresst
1 EL Gemüsebrühe-Paste
30 g Rosinen
2 reife Birnen
2 TL Limettensaft
100 g Gorgonzola
3 EL weißer Balsamico
2 EL Olivenöl
1 TL flüssiger Honig
Salz und Pfeffer
1 kleine Zwiebel

optional: gehackte Petersilie zum Bestreuen, gehackte Walnüsse zum Bestreuen

Zubereitung:

Quinoa in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Ingwer schälen und fein reiben. Wasser und Orangensaft in einem Topf zum Kochen bringen. Ingwer, Quinoa und Gemüsebrühe-Paste hinzufügen und alles etwa 20 Minuten lang köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen ist. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit die Rosinen dazugeben.
Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Birnen waschen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Da meine Birnen sehr weich waren, ließ sich das Kerngehäuse prima mit einem Löffel herausschaben. Die Birnen in eine Auflaufform setzen und den Limettensaft auf die Schnittflächen träufeln. Den Gorgonzola in die Birnenhälften füllen und etwa 15 Minuten im Ofen backen.
Essig, Öl, Salz und Pfeffer in ein Schraubglas füllen und zu einem Dressing schütteln. Zwiebel schälen, fein würfeln und zum Dressing geben. Quinoa mit dem Dressing vermischen und gegebenenfalls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Salat mit den Birnenhälften anrichten und auf Wunsch mit Petersilie und/oder Walnüssen bestreut servieren.

Das Rezept reicht für 2 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 5/2017

Samstag, 23. September 2017

Tahindip

Die prall gefüllten Buddha Bowls erfreuen sich großer Beliebtheit und mittlerweile bin auch ich auf den Geschmack gekommen. Oft sind die Bausteine meiner Bowls Reste vom Vortag. Die Bowl auf dem Foto enthält Quinoasalat, gebratene Kichererbsen, gebratene Süßkartoffeln und Möhren, gebratenen Tofu, Gurke, Paprika, Avocado, Brombeeren, Cashewkerne, Möhrengrün und meinen momentanen Lieblingsdip, den ich euch heute hier vorstellen möchte.




Zutaten:

100 ml Kokosmilch
2 EL Tahin
1 TL Limettensaft
Salz und Pfeffer
Kreuzkümmel
1 Knoblauchzehe
1 EL Sojasoße

Zubereitung: 

Alle Zutaten in ein hohes Rührgefäß geben und mit dem Stabmixer verrühren.

Der Dip ist flüssig, wenn man ihn allerdings eine Weile in den Kühlschrank stellt, bekommt er durch die Kokosmilch eine festere Konsistenz.

Passt super zu Rohkost oder Buddha Bowls.

Samstag, 2. September 2017

Kürbis-Pancakes

Von diesen Kürbis-Pancakes bin ich wirklich begeistert, sie sind richtig schön locker und fluffig geworden, die gibt es auf jeden Fall wieder. Man kann sie sowohl süß als auch herzhaft genießen.





Zutaten:

650 g Kürbis (ich habe einen Butternut-Kürbis verwendet) oder 400 g fertiges Kürbispüree
3 Eier
150 ml Milch
160 g Dinkelmehl Type 630
1 TL Backpulver
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskat
2 EL Olivenöl
Butterschmalz zum Ausbacken

Zubereitung:

Den Kürbis schälen, halbieren, Strunk und Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit etwas Wasser in einen Topf geben und etwa 15 Minuten lang mit geschlossenem Deckel kochen, bis der Kürbis schön weich ist. Zwischendurch immer mal wieder umrühren und ggf. einen Schluck Wasser nachgießen. Mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und etwas abkühlen lassen.
Eier, Milch, Mehl, Backpulver, Salz, Pfeffer, Muskat und Olivenöl miteinander verrühren, dann das abgekühlte Kürbispüree dazugeben. Teig abgedeckt 15 Minuten quellen lassen.
In einer großen Pfanne Butterschmalz zerlassen und die Pancakes darin von beiden Seiten ausbacken. Wenn sich auf der Pancake-Oberfläche kleine Bläschen zeigen, ist übrigens der richtige Zeitpunkt zum Wenden.
Warm servieren. Dazu passt ein Joghurt-Dip und Salat.
Man kann die Pancakes natürlich auch süß essen mit Puderzucker, Zimt-Zucker, Ahornsirup oder Zimtsahne. Dann ggf. im Teig Salz, Pfeffer und Muskat weglassen. Mich haben die Gewürze bei meinem Nachtisch-Pancake mit Ahornsirup aber nicht gestört. ;-)

Das Rezept reicht für 4 Portionen.


Inspiration: köstlich vegetarisch Ausgabe 05/2016

Dienstag, 29. August 2017

Nachgemacht: Falscher Parmesan

Dieser falsche Parmesan steht schon eine ganze Weile auf meiner To-do-Liste. Neulich habe ich für die Kinder und mich Nudeln mit Gemüsesoße gekocht und hatte keinen geeigneten Käse zum Drüberstreuen zur Hand. Da der Große den geriebenen Parmesan sonst immer pur mit dem Löffel zu den Nudeln isst, musste ein Ersatz her. Da habe ich mich an dieses Rezept erinnert und zufällig waren auch alle Zutaten vorhanden. Das Ergebnis hat mich positiv überrascht und auch den Kindern hat es prima geschmeckt. Also, unbedingt nachmachen!
Statt Cashewkernen habe ich übrigens auch schon Paranusskerne verwendet, das hat auch prima funktioniert.




Zutaten:

50 g Sonnenblumenkerne
30 g Cashewkerne
30 g Hefeflocken
1 TL Salz

Zubereitung:

Die Zutaten zusammen in den Foodprocessor geben (ich nehme dafür immer den Gewürzmühlenaufsatz meiner Kenwood) und fein mahlen. In einem Schraubglas oder in einer Dose aufbewahren. Hält sich so einige Wochen im Kühlschrank. Der falsche Parmesan passt hervorragend zu Nudeln.


Inspiration: vegetarisch-rezept.de